Googles neuer Ansatz für ein internes Bidmanagement auf kleiner Basis ist nun als das neue Feature „Auto-optimierter CPC“ auch für deutsche AdWords Konten verfügbar.
Der Ansatz des AdWords Systems ist es, dass Conversiondaten aus der Vergangenheit herangezogen werden und auf deren Grundlage gesetzte Gebote vom AdWords System für jede Anzeigen-Auktion live umgestellt werden.
Grundlage dafür sind die Daten, die aus dem Conversiontracking erlangt werden. Dieses ist also Grundvorraussetzung, wenn man die enhanced CPCs nutzen möchte. Zudem werden nicht nur die Daten des jeweiligen Keywords herangezogen, sondern auch die der verwandten Keywords. Dies sind z.B. Keywords, die denselben Wortstamm haben:
- „Hundeleine“
- „Hundehütte“
- „Hundefutter“
Zudem werden Eigenschaften des Users herangezogen, die ebenfalls Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit einer Conversion haben können. Dazu gehören die Herkunft, Spracheinstellungen, Browser, Betriebssystem, usw.
Das System vergleicht diese Daten und bietet je nach Conversionwahrscheinlichkeit weniger oder bis zu 30% mehr.
Wie einrichten?
Den Auto-optimierten CPC einzurichten ist sehr einfach. Die Einstellung erfolgt unter den Kampagneneinstellungen in den Gebotsoptionen:
Google stellt gleich ein erklärendes Video bereit, das das neue Feature vorstellt:
Achtung für diejenigen von euch, die vornehmlich mit dem AdWords Editor arbeiten. Dieser verursacht einen Fehler, wenn dieses Feature aktiviert ist. Man muss, um Daten hochladen zu können vorher das Feature deaktivieren. Dieser Umstand soll mit den nächsten Updates behoben werden.
Weitere Artikel zum Thema
- Inside AdWords stellt den enhanced CPC vor (englisch)
- die Internetkapitäne über die Vor- und Nachteile
- eine Analyse von ROIrevolution (englisch)
Fragen an euch:
- Wie sinnvoll findet ihr dieses Feature?
- Werdet ihr es nutzen?
- Wie managet ihr Gebote?


